VERGÜTUNG - Anwaltsgebühren 

Es gibt viele Situationen, in denen man am liebsten sofort einen Anwalt einschalten mochte. Doch viele scheuen diesen Weg, weil sie glauben, sich dies einfach nicht leisten zu können. Dies ist aber nicht richtig. Wir sagen Ihnen, welche Möglichkeiten Sie haben und worauf Sie achten sollten. Lassen Sie sich in jedem Fall von einem Anwalt zumindest über die voraussichtlichen Kosten beraten. Das ist Ihr gutes Recht. Nur so können Sie sinnvoll entscheiden. Beratungen nur in Bezug auf die Rechtsanwaltskosten sind selbstverständlich kostenlos.

Ob Sie viel oder wenig Geld haben, spielt im Hinblick auf die Rechtsanwaltsgebühren keine Rolle: Eine erste juristische Beratung kostet, abhängig von der Schwierigkeit des Falles, bei einer Privatperson zwischen 10,00 € und höchstens 190,00 €. Zudem besteht in einigen Fällen die Möglichkeit Beratungs- und/oder Prozesskostenhilfe zu beantragen und in Anspruch zu nehmen.

Machen Sie Ihrem Gegenüber von Anfang an klar, dass Sie sich professionell abgesichert haben.

Sofern Sie eine Rechtschutzversicherung abgeschlossen haben, oder Sie über eine andere Person mitversichert sind (z.B. Ehegatte, Eltern, Halter eines Fahrzeuges, etc.), trägt die Versicherung unsere Kosten. Ihr Kostenrisiko besteht dann allenfalls in Höhe einer evtl. verinbarten Selbstbeteiligung.

Nach einem Verkehrsunfall muss - bis auf extreme Ausnahmefälle - immer die Versicherung des schuldigen Unfallgegners unsere Anwaltskosten zahlen. Denn zu den erstattungsfähigen Kosten zählt nicht nur der unmittelbare Sachschaden am Fahrzeug, sondern auch die Folgekosten, die z.B. für die Rechtsverfolgung und Interessenwahrnehmung durch einen Fachanwalt für Verkehrsrecht entstehen. Wenn Sie also unschuldig in einen Verkehrsunfall verwickelt wurden und diesen nicht verschuldet haben, dann müsssen Sie in der Regel die Kosten für einen Anwalt nicht selbst bezahlen.

In einem Straf- oder Bußgeldverfahren müssen Sie die Kosten Ihres Anwalts selber tragen, wenn Sie oder der Fahrzeughalter bzw. Fahrzeugeigentümer nicht rechtsschutzversichert sind. Mehr zum Thema Rechtsschutzversicherung finden Sie hier ...

Es gibt im Übrigen keine "billigen" Anwälte. Alle Rechtsanwälte sind per Gesetz verpflichtet, mindtestens die im Gesetz (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz - RVG) verankerten Mindestgebühren zu berechnen und zu erheben, es sei denn, es werden ausdrücklich schriftlich höhere (!) als die gesetzlichen Gebühren vereinbart.

Wenn Sie konkrete Fragen zum Thema Anwaltskosten haben, zögern Sie nicht uns vorab auf die voraussichtlichen Kosten anzusprechen. Wir geben Ihnen gerne genaue Auskunft. Fragen Sie gleich zu Beginn der ersten Beratung nach den voraussichtlichen Kosten. Das gibt Ihnen Sicherheit und ist für uns eine ganz selbstverständliche Auskunft. Wir sagen Ihnen auch, ob Sie Anspruch auf Beratungs- und Prozesskostenhilfe haben.

Gleichzeitig bieten wir im gewerblichen Bereich unsere Tätigkeit nach Zeithonorar oder einer Pauschale an. Je nach Bedeutung der Angelegenheit und dem von uns zu übernehmenden Haftungsrisiko variieren die Stundensätze zwischen EUR 190,00 und EUR 400,00 zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Erfahrung lehrt, dass die Vereinbarung einer Abrechnung auf Zeitbasis insbesondere im gewerblichen Bereich auch für Sie viele Vorteile mit sich bringt.

 

     

Hier können Sie uns kostenlos und unverbindlich Ihr Anliegen schicken